Ortsinfo

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Ortsplan inkl. Ortsteile (6,24 MB)

Ebersbach wurde 1360 erstmals urkundlich erwähnt. Seit jeher ist die Gemeinde, die heute 60 Einwohner hat, landwirtschaftlich geprägt. Davon zeugen die Gebäudestruktur sowie die vier Vollerwerbsbetriebe und ein Nebenerwerbsbetrieb. Auf absehbare Zeit ist dort nicht mit gravierenden Veränderungen zu rechnen.

Zu Ebersbach gehörte früher der Weiler Trabelshof, der sich am östlichen Gemeinderand befindet und bereits 1136 in Verbindung mit Tanzenhaid, das heute zu Emskirchen gehört, genannt wurde.

Oberalbach 
ist vom Ursprung her mit Ebersbach vergleichbar. Beide Orte bildeten bis zur Eingemeindung in Wilhelmsdorf im Jahre 1971 eine politische Einheit. Heute ist die Landwirtschaft in den Hintergrund gerückt, da nur noch ein Vollerwerbsbetrieb vorhanden ist. Dabei bilden renovierte und gute sanierte Anwesen mit der neu hinzugekommenen Wohnbebauung in einem kleinen Baugebiet eine homogene Einheit. Insgesamt leben dort ebenfalls 60 Einwohner.

Die Gehöfte Stadelhof und Unteralbacher Mühle runden das Gemeindegebiet ab. Während der Stadelhof der größte landwirtschaftliche Vollerwerbsbetrieb in der Gemeinde ist, wird die Unteralbacher Mühle heute durch die Eigentümer für deren berufliche Zwecke genutzt.

Herzlich Willkommen zu einem Rundblick über das Gemeindegebiet (135 Bilder)

Luftbilder aus dem Jahr 2018 (15 Bilder)

Die Gründung. Im Vergleich mit anderen Gemeinden ist Wilhelmsdorf ein relativ „junger“ Ort. Gegründet wurde das Dorf 1686 von Hugenotten, die aus Frankreich geflohen waren, weil dort der „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. den Protestantismus verboten hatte. Das Gebiet von Wilhelmsdorf gehörte damals dem lutherischen Markgrafen Christian Ernst von Brandenburg-Bayreuth. Bis zum Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) stand im Albachtal ein kleiner Weiler namens Unteralbach, der jedoch bei den Kämpfen vollständig zerstört worden war.

Die Namensgebung. Die neue Siedlung erhielt ihren Namen nach Georg Wilhelm, dem Sohn des regierenden Markgrafen. Zum Hauptort Wilhelmsdorf gehören die viel älteren Ortsteile Ebersbach und Oberalbach sowie die Weiler Stadelhof, Unteralbacher Mühle und Trabelshof (erstmals erwähnt im Jahre 1136). Ansehnliche Bauernhöfe prägen diese Ortsteile und Weiler.

Die „Ureinwohner“. Da die Flur nicht sonderlich groß war, konnten sich die ersten Bewohner, nach ihrem Pfarrer Jean Bonnet die „Bonnet’sche Truppe“ genannt, nicht von der Landwirtschaft ernähren; die meisten wanderten bald wieder ab. Erst eine Initiative des Adeligen Isaak Buirette von Öhlefeld, der hugenottische Strumpfwirker ansiedelte, brachte für das Dorf einen gewissen Wohlstand: Eine neue Kirche und ein Pfarrhaus wurden gebaut, Schulen gegründet und es entstanden z.T. recht stattliche Häuser. In diesen Halb-, Drittel- und Viertelhäusern wohnten zwei, drei oder gar vier Familien – nicht zur Miete, sondern als Eigentümer. Eigentlich recht fortschrittlich, heute nennt man das Eigentümergemeinschaften.
Obwohl es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden kam, erkannten auch die Deutschen sehr bald, dass man in Wilhelmsdorf mit der Strumpfwirkerei mehr verdienen konnte denn als Tagelöhner oder Dienstbote bei den Bauern der Umgebung. Viele zogen nach Wilhelmsdorf.

Die Konflikte. Das Nebeneinander von Bewohnern mit französischer und deutscher Abstammung, mit calvinistisch-reformierter Konfession auf der einen und evangelisch-lutherischer auf der anderen Seite, war nicht frei von Konflikten. Bis in das 19. Jahrhundert hinein amtierten deshalb stets zwei Bürgermeister gleichberechtigt nebeneinander. Den Reformierten gehörte die im Jahre 1754 eingeweihte Hugenottenkirche und die Lutherischen gehörten der evangelischen Kirchengemeinde Emskirchen an. Erst 1954 wurde Wilhelmsdorf eine selbstständige Kirchengemeinde. Zu diesem Zeitpunkt bekannte sich aber bereits niemand mehr zur calvinistischen Konfession. Mit Hans Martin war der letzte Reformierte im Ort am 12. Februar 1943 gestorben.

Die wechselhafte jüngere Geschichte. Während des gesamten 18. Jahrhunderts erlebte das Dorf eine bescheidene Blüte, die durch die mehrfachen Machtwechsel und die damit verbundenen kriegerischen Auseinandersetzungen um 1800 ein Ende fand: Vom Markgrafentum ging das Gebiet an Preußen, dann an Napoleon und dieser übergab es schließlich an das Königreich Bayern. Die damit zusammenhängenden außen- und innenpolitischen Auswirkungen, z.B. die napoleonische Kontinentalsperre, die die Einfuhr von Baumwolle aus England verhinderte, sowie eine veraltete Strumpfwirkertechnik, die mit der industriellen Wollverarbeitung in Sachsen und England nicht mehr konkurrieren konnte, führten dazu, dass die Dorfbewohner im 19. Jahrhundert völlig verarmten. Die Wilhelmsdorfer mussten sich von „der Kuh des kleinen Mannes“, der Ziege, ernähren. Es gab fast keine Bauern und kein Großvieh im Dorf.

Die Industrie. Erst durch die Gründung einer Reißzeugfabrik, die der Kaufmann Edmund Boden und der Techniker Johann Christian Lotter mit Hilfe der Gemeinde erbauten, wurde der Grundstein für eine neue Industrie und neuen Wohlstand gelegt. Ernährte früher das Strumpfwirkerhandwerk die Bewohner, so fanden nun die meisten ihr Auskommen durch die Reißzeugmacherei und ihre Nebengewerbe. Ein Drittel der deutschen Reißzeugproduktion soll jahrelang in Wilhelmsdorf gefertigt worden sein. Das Zirkelmuseum im Rathaus zeigt die Anfänge dieses Handwerkes im Dorf. Dort ist auch die historische Entwicklung von Wilhelmsdorf mit Texten und Bildern dargestellt. Noch immer ist die Reißzeugindustrie heimisch, doch gesellten sich zu ihr inzwischen sehr innovative Betriebe der Kunststofftechnik. Mehrere Handwerksbetriebe ergänzen die Gewerbetätigkeit. Damals wie heute gibt es in Wilhelmsdorf Firmen mit Weltruf.

Die aktuelle Entwicklung. Heute hat die Gemeinde Wilhelmsdorf 1.450 Einwohner und ist Teil der Metropolregion um den Ballungsraum Nürnberg / Fürth / Erlangen. Die gute Verkehrslage an der Staatsstraße 2244 und neben der neuen Trasse der Bundesstraße 8 wird dazu beitragen, den Herausforderungen des zunehmenden internationalen Wettbewerbs gerecht zu werden. Moderne Arbeitsplätze und familienfreundliche Baugebiete sichern die Zukunft als liebens- und lebenswerte Heimat mit unverwechselbarem Charakter und gesundem Wachstum.

„Wilhelmsdorf ist anders“ – hier ist gut leben, wohnen und arbeiten.

Neue Wohngebiete mit individuellen Lösungen ermöglichen freizügiges und familienfreundliches Bauen. Und durch die Städtebauförderung wird es den Eigentümern im Kernort ermöglicht, ihre Anwesen mit Unterstützung der Gemeinde und staatlichen Mitteln zu renovieren.

Das Vereinsleben ist aktiv und vielschichtig, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Metzger, Bäcker und Gasthäuser haben einen guten Namen und als traditioneller Gewerbeort bietet Wilhelmsdorf moderne Arbeitsplätze in innovativen Betrieben – dank mutiger und erfolgreicher Unternehmerpersönlichkeiten.

Wilhelmsdorf wurde von Hugenotten gegründet, die aus dem Frankreich Ludwig des XIV. flüchten mussten und sich im Jahre 1686 mit Hilfe des damaligen Markgrafen Christian Ernst von Brandenburg-Bayreuth im Albachtal niederlassen konnten.

Sie verdienten ihren Lebensunterhalt mit der Strumpfwirkerei, die damals nahezu in jedem Haus betrieben wurde. Dieser Erwerbszweig wurde ab 1892 durch die Entwicklung der Reißzeugfertigung abgelöst, die bis in die 1970er Jahre in Wilhelmsdorf bestimmend war.
Heute kommen vor allem hochwertige Reißzeuge aus einheimischen Betrieben, deren Produktsegmente auch aus zum Teil eigenen Produktionsstätten in Fernost ergänzt werden. Trotz umfangreicher Computersoftware sind diese Zeichengeräte nach wie vor gefragt.
Den Schwerpunkt bildet nunmehr die Kunststoffindustrie, die mit vielfältigen und innovativen Produkten als Zulieferer für namhafte und international tätige Unternehmen sehr erfolgreich am Markt ist.

Wilhelmsdorf ist immer einen Besuch wert und die heimische Gastronomie mit einem umfangreichen Bettenangebot bietet ihren Gästen zu traditioneller fränkischer Küche einen freundlichen Service. Gut gepflegte Wander- und Flurwege machen Wilhelmsdorf zu einem „Geheimtipp“, zu dem auch zwei Schnapsbrennereien zu zählen sind.

Eine Rarität ist das Zirkelmuseum, das sich im oberen Teil des Rathauses befindet, vom Heimatverein geführt wird und einen Einblick in die Entwicklung der Reißzeugindustrie gewährt. Ein Besuch der Hugenottenkirche vermittelt Eindrücke über die reformierte Glaubenshaltung.
Wilhelmsdorf hat sich entlang des Albaches zu einem lebendigen Dorf mit hoher Lebensqualität entwickelt. Die Ortsteile Ebersbach, Oberalbach, Stadelhof, Trabelshof und Unteralbacher Mühle ergänzen die Gemeinde. Heute zählt Wilhelmsdorf rund 1.450 Einwohner.

Der Kindergarten in Wilhelmsdorf und die Grundschule sowie die Hauptschule im Schulverband mit Hagenbüchach und Emskirchen bieten beste Unterbringung, Betreuung und Lernqualität. Weitergehende Schulen mit einem beachtlichen Anforderungsprofil befinden sind in der nur 12 Kilometer entfernten Kreisstadt Neustadt a.d. Aisch und werden mit Buslinien angefahren.

Wilhelmsdorf ist Teil der Metropolregion Nürnberg und profitiert von der Verkehrsanbindung an die Bundesstraße 8 und die Staatsstraße 2244 mit deren Weiterführung an die Bundesfernstraßen. Kurze Entfernungen nach Nürnberg, Fürth, Herzogenaurach und Erlangen sind weitere Standortvorteile.

Die Gemeinde ist aber nicht nur ein ausgezeichneter Platz für Unternehmen, sie ist auch ein attraktiver Wohnort mit Perspektiven. Wilhelmsdorf ist anders.

Maßgeblich ist der 18. August. Die Hugenottenkirche wurde am 18. August im Jahre 1754 eingeweiht.
Das Kirchweihfest ist am Sonntag nach dem 18. August.
Wenn der Sonntag nach dem 18. August der 24. August ist und da sich die Emskirchner Kirchweih nach dem 24. August richtet, wird dann die Wilhelmsdorfer Kirchweih eine Woche früher gefeiert.

Geviert von Silber und Schwarz, belegt mit einem goldenen Hugenottenkreuz mit rotem Herzschild, darin ein silberner Sparren beseitet von drei, zwei zu eins gestellten, silbernen Kannen.

Das 1982 genehmigte Wappen soll drei geschichtlich bedeutende Vorgänge in Wilhelmsdorf dokumentieren:

Die Hohenzollerraute steht für das Markgrafentum Brandenburg-Bayreuth, in dessen Gebiet Wilhelmsdorf lag.

Das Hugenottenkreuz erinnert an die französischen Flüchtlinge, die unter Markgraf Christian Ernst von Brandenburg-Bayreuth hier angesiedelt wurden und den Ort gründeten.

Der rote Schild mit den drei Krügen vergegenwärtigt die wirtschaftliche und kirchliche Förderung des Ortes durch das Adelsgeschlecht der Familie Buirette von Öhlefeld. Es handelt sich dabei um das Herzstück des Familienwappens, denn „Buirette“ heißt im Französischen „Krüglein“.

Überblick Kommunalpolitik

Der Gemeinderat besteht aus ehrenamtlichen Mitgliedern und dem ersten Bürgermeister (Vorsitzender). Dieser bestellt u. a. die Ausschüsse, stellt Richtlinien für laufende Angelegenheiten auf und fasst Beschlüsse zu Grundstücks-, Haushalts- und Personalangelegenheiten. Er erlässt Satzungen und Verordnungen und setzt Gebühren und Tarife fest.

Erster Bürgermeister
Probst, Rüdiger

Zweiter Bürgermeister
Müller, Peter

Dritter Bürgermeister
Klonus, Wolfgang

Mitglied im Gemeinderat:
Bergler, Dieter
Blaufelder, Peter
Hubl, Werner
Kühnl, Norbert
Meyer, Robert
Probst, Rüdiger
Rabert, Andrea
Seibold, Herbert
Winterbauer, Walter
Wohlleb, Jürgen
Wohlleb, Werner

Weiterer Vertreter der Bürgermeister lt. GO § 14 Abs. 2
Wohlleb, Werner

Angelegenheiten des Finanz- und Steuerwesens, namentlich die Entscheidung über Kassen- und Haushaltsangelegenheiten soweit nicht der erste Bürgermeister selbständig entscheidet.

VorsitzVertreter:
Probst, Rüdiger, Erster BürgermeisterMüller, Peter, Zweiter Bürgermeister
Mitglied:Vertreter:
Müller, Peter, 2. BGMBergler, Dieter
Hubl, WernerKühnl, Norbert
Seibold, HerbertBlaufelder, Peter
Wohlleb, JürgenKlonus, Wolfgang
  1. Angelegenheiten des Bau-, Wohnungs- und Siedlungswesens, des Straßen- und Brückenbaus, der Ortsplanung, der Beschaffung von Baugelände, Straßengrundabtretungen, ferner Bauanträge soweit sie von örtlicher oder ortsbildprägender Bedeutung sind, Erschließungsbeiträge, Angelegenheiten der Bauleitplanung (soweit nicht der Gemeinderat zuständig ist), der Städtebauförderung sowie Dorferneuerungsmaßnahmen
  2. Angelegenheiten des Natur- und Umweltschutzes einschließlich Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung
  3. Angelegenheiten der Land- und Forstwirtschaft
  4. Vollzug des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes und des Straßenverkehrsrechts.
  5. Grundstücksangelegenheiten der Gemeindesoweit nicht der Erste Bürgermeister selbstständig entscheidet.
VorsitzenderStellvertreter
Probst, Rüdiger, 1.BGMMüller, Peter, 2. BGM
MitgliedStellvertreter
Bergler, DieterWinterbauer, Walter
Wohlleb, WernerSeibold, Herbert
Hubl WernerBlaufelder, Peter
Kühnl, NorbertRabert, Andrea

Prüfung der Jahresrechnung (örtliche Rechnungsprüfung, Art. 103 Abs. 1 GO)

Vorsitz
Winterbauer, WalterWohlleb, Werner
Mitglied:Vertreter:
Blaufelder, PeterWohlleb, Jürgen
Wohlleb, WernerKühnl, Norbert
Hubl, WernerRabert, Andrea
Winterbauer, WalterSeibold, Herbert

Gemeindliche Veranstaltungen und Koordinierung von Veranstaltungen der Vereine und Gruppierungen, Programm der Volkshochschule soweit nicht der erste Bürgermeister selbstständig entscheidet.

Vorsitz:Vertreter:
Probst, Rüdiger, 1.BGMMüller, Peter, 2. BGM
Mitglied:Vertreter:
Wohlleb, WernerKühnl, Norbert
Rabert, AndreaKlonus, Wolfgang
Seibold, HerbertBlaufelder, Peter
Winterbauer, WalterWohlleb, Jürgen
Mitglieder Gemeinde Hagenbüchach
Mitglied:Stellvertreter:
Schneider, David, 1. BGMSchindler, Peter 2. BGM
Schindler, Peter 2. BGMWurm, Manuela
Weiß, NorbertLudwig, Dagmar
Mitglieder Gemeinde Wilhelmsdorf
Mitglied:Stellvertreter:
Probst, Rüdiger, 1.BGMMüller, Peter, 2. BGM
Müller, Peter, 2. BGMKlonus, Wolfgang, 3. BGM
Wohlleb, WernerSeibold, Herbert
Vorsitzender
Probst, Rüdiger, 1.BGM
MitgliedStellvertreter
Rabert, AndreaSeibold, Herbert
Kastner, Peter = Seniorenbeauftragter
(vom Gemeinderat bestellt und im Seniorenbeirat Emskirchen)
Grundschule
Mitglied:Vertreter:
Probst, Rüdiger, 1.BGMMüller, Peter, 2. BGM
Seibold, HerbertWohlleb, Werner
Mittelschule
Mitglied:Vertreter:
Probst, Rüdiger, 1.BGMMüller, Peter, 2. BGM
Pressesprecher:Vertreter:
Müller, Peter 2. BGMKlonus, Wolfgang

Bauhof und Kläranlage

Bauhof Wilhelmsdorf

AdresseEbersbacher Straße 15
91489 Wilhelmsdorf
Telefon
Bauhof09104 / 82 32 20
Kläranlage09104 / 82 30 46
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Windräder

Bürger-Windkraftanlage in Wilhelmsdorf

Alle politisch Verantwortlichen sind ihren Nachkommen gegenüber verpflichtet und dürfen die Grundlagen für  zukünftige  Entwicklungen nicht länger beschädigen oder vernichten. Insbesondere sind die natürlichen Ressourcen so weit wie möglich zu schützen und übermäßige Belastungen zu vermeiden.

Auf dieser Basis hat der Gemeinderat Wilhelmsdorf in einem längeren, gleichzeitig aber sehr fairen Entscheidungsprozess sich einstimmig dafür entschieden, mit dem Windkraftprojekt einen wichtigen Schritt hin zur Nutzung von Erneuerbaren Energien einzuleiten.
Unter den Erneuerbaren Energien ist die Windkraft die umweltverträglichste Lösung, da sie den geringsten Flächenverbrauch hat und der Abgabepreis für den erzeugten Strom am niedrigsten ist bzw. so gut wie keine Subventionen erhält.

Von Anfang an kam nur eine Bürgerwindanlage in Frage und ohne überregionale Investoren, um die Wertschöpfung für die Gesellschafter vor Ort zu halten. Insgesamt sind rd. 145 private Investoren aus der Region an der Bürgerwindanlage beteiligt. Auch die Gemeinde ist Mitgesellschafter.
Errichtet wurden 2 Windräder von Vestas, einem der größten Weltmarktanbieter, mit einer Leistung von je 3 Megawatt. Dabei ist weder die örtliche Eigennutzung noch die wirtschaftliche Komponente das Hauptziel gewesen. Vielmehr setzt die Gemeinde ein sichtbares Zeichen für die Nutzung von Erneuerbaren Energien und die Unterstützung der politischen Entscheidungen mit dem Ausstieg aus der Kernenergie.
Eigentümer der Waldstandorte für die beiden Windräder sind neben der Gemeinde Wilhelmsdorf noch die Evangelische Landeskirche in Vertretung der Kirchenge-meinde Brunn und die Familie Probst aus Wilhelmsdorf. Kirche, Privatfamilie und Gemeinde stehen in einer guten Partnerschaft und sind Vorbild für einvernehmliche Lösungen.

Die Nabenhöhe der beiden Windräder beträgt je 119 Meter. Die Flügellänge liegt bei  rd. 55 Metern und führt zu einer Jahresleistung bis zu rd. 12 Mio. Kilowattstunden. Insgesamt weisen die Windräder eine Gesamthöhe von rd. 175 Metern auf.

Eine logistische Meisterleistung vollbrachten die an der Planung und Durchführung beteiligten Entscheidungsträger vom Landkreis, der Regierung von Mittelfranken, den zuständigen Polizeidienststellen, der Herstellerfirma mit deren Spediteuren.

All dies wäre jedoch ohne Marcus Dornauer als Projektleiter und Geschäftsführer der Bürgerwindanlagen-Gesellschaft nicht möglich gewesen. Ihm, seinen technischen, steuerrechtlichen und juristischen Beratern sowie den Genehmigungsstellen im Landkreis und bei der Regierung von Mittelfranken gebührt besonderer Dank.

Bürgerwindrad Wilhelmsdorf UG (haftungsbeschränkt) & Co.KG

Postanschrift:Stadtpark 12, 91413 Neustadt/Aisch
Firmensitz:Hugenottenplatz 8
Inhaber:145 Kommanditisten (Besitzer)
Geschäftsführer:Marcus Dornauer
Telefon:0170/1057582
Fax:09161-874774
E-Mail:marcusdornauer@gmx.de
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Wertstoffsammelstellen

Nebengebäude
Martin-Luther-Straße 1
91489 Wilhelmsdorf
Öffnungszeiten:
Freitag16:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch17:00 – 19:00 Uhr

Anschrift:
Gartenstraße 7
91489 Wilhelmsdorf

Zuständig für die Müllabfuhr und das gesamte Abfallwesen ist das Landratsamt Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim

Link zu weitere Broschüren
www.kreis-nea.de

PAckMIttelRücknahmeAgrar

Alle Sammelstellen und Termine PAMIRA unter:
pamira.de